Mobilfunk: Afrika fortschrittlicher als EU

Autor: Harald Kreutzer 

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Geht es um das Roaming zwischen Ländern ist Afrika der Europäischen Union um einiges voraus: Celtel ermöglicht nun in sechs afrikanischen Ländern das Telefonieren zum Ortstarif. Neun weitere Länder sollen folgen.

Was in Europa auf äußersten Druck der EU durchgesetzt werden mussten und weiterhin zu erhöhten Kosten beim Telefonieren im EU-Ausland führt, soll nun in 6 afrikanischen Ländern noch günstiger werden. In der Republik Kongo, Gabun, Demokratische Republik Kongo, Kenia, Tanzania, und Uganda telefonieren Celtel-Nutzer demnächst ohne Aufpreis zum lokalen Tarif.

Die Regierungschefs der jeweiligen Länder begrüßen Celtels Pläne für den afrikanischen Markt, der zu einem der am schnellsten wachsenden Märkte im Mobilfunkbereich gehört.

Abdoulie Janneh, Executive Secretary des United Nations Economic Commission for Africa erwartet durch diese Vernetzung im Mobilfunkbereich eine Steigerung im interafrikanischen Handel. Indem Kosten für den grenzüberschreitenden Handel drastisch gesenkt werden, werden lokale und internationale Händler und Produzenten ermutigt grenzüberschreitend zu investieren.

Celtel plant nun sein Netzwerk um Burkina Faso, Madagaskar, Malawi, Niger, Nigeria, Sierra Leone, der Sudan, Tschad und Sambia zu erweitern.  Madagaskar Vision e.V. begrüßt die Pläne Celtels für Madagaskar. Der Eintritt des kompetitiven Mitbewerbers in den madagassischen Markt wird zu einer weiteren Absenkung der Preise für Mobilfunkgespräche führen und noch mehr Mitbewohnern die Teilnahme am Wirtschaftsleben ermöglichen.

 

Weitere Informationen hier:

http://www.celtel.com/en/news/press-release52/index.html

http://www.innovations-report.de/html/berichte/kommunikation_medien/bericht-44044.html